DAS BERGWERK ‚MINIERA COZZO DISI‘
Die Geschichte von Casteltermini ist untrennbar mit der von 'Cozzo Disi', einer der größten Schwefelminen Italiens verbunden. Sie war der Motor der städtischen Wirtschaft, dank der Casteltermini zusammen mit dem Beitrag zahlreicher anderer auf dem Gebiet zerstreuter Bergwerke circa zwei Jahrhunderte lang die höchste Schwefelproduktion Italiens erreichte. Die Bergbautätigkeit begann zu Beginn des 19. Jahrhunderts als der Graf der Bastiglia und Besitzer jenes Lehnsguts die Ausgrabungsarbeiten eines Tunnels ausführen ließ, nachdem er eine Schicht Schwefel unten am Berg Monterlongo bemerkt hatte. Sie endete endgültig im Jahr 1988, in Übereinstimmung mit den Verordnungen des regionalen Gesetzes Nr. 34, das die Schließung der sizilianischen Schwefelminen festlegte. Derzeit werden Sanierungsarbeiten in einigen Bereichen des Bergwerks ausgeführt, die dessen touristische Nutzung erlauben. Somit wird diese Mine zum einzigen Schwefelminen-Museum, das unterirdisch sogar bis zur 12. Ebene besucht werden kann.
























