‚CANNOLO‘ UND ‚TORRONE‘
Hier wird die Angelegenheit komplex: Eines der typischsten Symbole Siziliens nur einer einzigen Stadt zuzuteilen, ist schon eine gewagte Sache. Allerdings teilt die Crème de la Crème der Gastronomieliteratur den Ursprung des 'Cannolo' Caltanissetta zu. Legenden vom Harem im 'Castello delle Donne' ("Kalt El Nissa") der Moslems und Klausurschwestern, die sich an kulinarische Experimente wagten, sind hier häufig wiederkehrende Bilder. Dennoch erzählt man, dass Marcus Tullius Cicero, der Quästor in Sizilien war, Jahrhunderte vorher behauptete: "Tubus farinarius, dulcissimo, edulio ex lacte factus” und bezog sich dabei auf diese magische Süßware. Die Geschichte wird noch komplizierter... So kann Caltanissetta hier für den 'Torrone' auf einen wahren Distrikt von Mitarbeitern, Zuliefer- und Produktionsbetrieben zählen. Sowohl mit Erdnüssen als auch mit Pistazien bleibt der ‚Torrone‘ sicher eine lokale Spezialität arabischen Ursprungs.


















