DAS BERGWERK ‚MINIERA TRABONELLA‘
Am rechten Ufer des Flusses Imera und kaum 3 Kilometer vom gleichnamigen Bahnhof entfernt, befindet sich eine der bedeutendsten Solfataren des sizilianischen Zentrums, die 'Miniera Trabonella'. Sie stellt das vollständigste und typischste Beispiel des Bergbau-Zeitraums in Sizilien dar und wird heute von der Gemeinde von Caltanissetta verwaltet. Die Tätigkeit der Schwefelmine lief von 1839 bis 1979, dem Jahr seiner Schließung. Von ihr waren nur die Flotations-, Raffinations- und Belüftungsanlagen ausgenommen, die bis 1986 aktiv blieben. Die Geschichte von Trabonella ist jedoch von Trauer und Kampf gekennzeichnet: Tatsächlich hat das Bergwerk durch die Explosion von Grubengas im Jahr 1863 auf tragische Weise von sich reden gemacht. Diese tötete 82 Männer und war eines der schlimmsten Grubenunglücke Siziliens. 1867 kam es zu dem Brand, der 42 Männern das Leben kostete. Danach kam die besonders schlimme Grubengas-Explosion im Jahr 1911, die einen 10-tägigen Brand auslöste und 40 Arbeiter tötete und 16 von ihnen verletzte. Trotz der schnellen Abbaupolitik der Bergbaustrukturen für die Einführung verschiedener technischer Neuerungen und die wilde Entfernung der Anlagen für den Gewinn von Eisen, bewahrt Trabonella noch heute die am wenigsten unvollständige Einheit von Anlagen, Maschinen und technologischen Organen. Der Bereich von archäologischem Interesse trennt sich heute in zwei Gebiete, ‚Pozzo Luzzati‘, das alte Trabonella, das näher an Imera liegt und ‚Pozzo d'Oro‘, wo die Anlagen für die vertikalisierte Bearbeitung bis zum Endprodukt stehen.

















