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‚PIAZZA GARIBALDI‘ UND DIE KATHEDRALE – ‚SANTA MARIA LA NOVA E SAN MICHELE‘

Caltanissetta
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Cattedrale.Elena La Spina-6

Jede Stadt hat ihren Hauptplatz: In Caltanissetta dreht sich im Altstadtzentrum alles um 'Piazza Garibaldi'. Hier treffen die zwei wichtigsten Straßen 'Corso Vittorio Emanuele' und 'Corso Umberto I.' zusammen. Der in etwa viereckige Platz wurde zwischen 2008 und 2009 mit Lavasteinen im Rahmen des Stadtsanierungsprojekts der Altstadt mit dem Namen “La grande piazza” neu gepflastert und beherbergt in seiner Mitte die 'Fontana del Tritone'. Dieser Brunnen wurde in seiner Struktur vom Architekten Gaetano Averna geplant und vom großen Bildhauer Michele Tripisciano aus Caltanissetta mit einer Bronzestatue geschmückt. Wenn man nach Süden blickt, befindet man sich vor dem 'Palazzo del Carmine', dem Gemeindesitz, während sich im Westen bzw. im Osten die Kirche von 'San Sebastiano' mit ihrer purpur und hellblauen Fassade und die Kathedrale gegenüberstehen. Letztere dominiert mit ihrer klaren und strengen Fassade, die sich durch zwei symmetrische Glockentürme auszeichnet, den zentralsten Platz der Stadt: Diese seit 1570 gebaute Kirche trägt den Namen 'Santa Maria la Nova', um sich von der vorhergehenden Mutterkirche abzusetzen, die dann die neue Benennung 'Maria la Vetere' erhielt. Nachdem sie bereits gegen Ende des 16. Jahrhunderts aktiv war, wurde sie offiziell 1622 fertiggestellt, auch wenn sie den Titel 'Kathedrale' erst im Jahr 1844 erhielt, als Caltanissetta zum Bischofssitz wurde. Heute weist dieser Sakralbau, der innen prunkvoll mit Fresken und Stuck verziert ist also den Grundriss eines lateinischen Kreuzes mit drei Kirchenschiffen auf, die durch große Säulen getrennt werden, die von acht mächtigen Bögen vereint werden. Letztere sind jeweils einer Person des Alten Testaments gewidmet. An der Kreuzung der zwei Arme des lateinischen Kreuzes ragt die mächtige Kuppel auf. Wenn man durch das Mittelschiff läuft und auf das majestätische Tonnengewölbe blickt, ist man von der Leuchtkraft und Vitalität der Fresken des flämischen Malers Guglielmo Borremans bezaubert, der in den '20er-Jahren des 18. Jahrhunderts in Caltanissetta tätig war. Hierbei fallen besonders die drei Szenen der Krönung der Jungfrau, der Unbefleckten Empfängnis und des Triumphs des Hl. Michael auf. Eben dieser Borremans sollte diesmal mit wärmeren und dunkleren Farben das Altarbild malen, das der Unbefleckten und Heiligen gewidmet ist und das man auf dem Hochaltar bewundern kann. Dagegen sind die Fresken, die die verschiedenen Bögen zieren, lediglich seiner Schule zuzuschreiben.

 

Piazza Garibaldi  - 93100 Caltanissetta
Dom: Eintritt frei von Montag bis Sonntag von 09.00 bis 12.00 und 16.00 bis 19.30 Uhr
Telefon: 0934 21642

 

 

 

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