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Sutera

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Sutera rankt fast wie eine Mauer um den Fels von 'Monte San Paolino' und zeigt eine eindrucksvolle und nie dagewesene Umarmung in Stein. Der Ursprung der Stadt geht bei den Bewohnern von Sutera von Mund zu Mund: Ihre Gründung wurde sogar auf Dädalus, den Architekten aus Athen zurückgeführt, der vor dem Labyrinth von Kreta floh und vom König des Orts, Kokalos aufgenommen wurde. Der Mythos geht mit der Ermordung von Minos weiter, der von den Töchtern von Kokalos ertränkt wird und läuft bis zum mythischen 'Camico', der Hauptstadt Sikaniens, die vom Erdbeben und vom daraus folgenden Erdloch bei der Rocca von San Marco verschluckt wurde, bei dem der angrenzende Berg gespalten wurde (gespaltene Rocca). Das Guglielmo Raimondo di Montecateno gehörende Sutera wurde 1397 auf Anordnung von König Martin "ad demanium reducta". Die in den Folgejahren verkaufte und abgelöste Stadt wurde zwischen Beginn des 16. und Ende des 17. Jahrhunderts von neuen Ansiedlungen umgeben: Die Landwirtschaft, die einzige Einnahmequelle des neuen Adels, musste dominieren. Sutera wurde zu einem Verwaltungs- und Religionszentrum des 'Val di Mazzara' und Sitz von Prominenten, Soldaten, Klostern und Kirchen. Im 18. Jahrhundert kam es zum Verfall des Orts: Mussomeli gewann mit seinen gut verwalteten Lehnsgütern die Oberhand, während der Adel von Sutera stritt und sich nicht um seine Verwaltungsaufgaben kümmerte. Die geschwächte Landwirtschaft und das Fehlen von Industrie hat von Sutera eine neue strategische Vision verlangt, die den Ort auf die Wege des Tourismus bringt.

 

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