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SICULIANA

Siculiana
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Fast zwischen Himmel und Erde schwebend er-scheint entlang der S.S. 115 sofort nach Agrigent in Richtung Sciacca ein Ort, der wie eine Krippe auf dem Hügel liegt: Das ist Siculiana. Die große Kuppel der Wallfahrtskirche aus dem 17. Jahrhundert überragt alles. Gegenüber liegt die inzwischen stark beschädigte Burg der Chiaramonte. Sie entstand im 14. Jahrhundert auf den Resten der arabischen Festung Kalat Sugul und beherbergte die zweite Hochzeit von Costanza Chiaramonte und jenes Branca Doria aus Genua, der in Dante's Hölle genannt wurde. Der Berghang schlängelt sich müßig zwischen den schneeweißen Frühlingsblüten des Man-delbaums und dem ewigen Grün der sarazeni-schen Ölivenbäume, während das klare afrikanische Meer, wie bei einem Bild, feinste Sandflächen und zerklüftete Formen malerischer Klippen umspült und gleichzeitig mit seiner ständigen Bewegung die Seemannstradition des Gebiets weiterführt. Auf den städtischen Straßen, die zum Teil arabisch verschlungen mit plötzlich endenden Innenhöfen, zum Teil breit und modern sind, verläuft das Leben in einem langsamen Rhythmus, der vom Geläute des Uhrturms vorgegeben wird. Die Steine, die hier und dort der Zerrissenheit der Natur entkommen sind, sprechen im Verborgenen mit den Zeichen der ewigen Spuren der Felszeichnungen von sikani-schen Nischen. Man fühlt die Präsenz einer an-tiken Tradition in der Luft und jede Ecke erzählt gerne faszinierende Geschichten und Mythen. Das offizielle Datum der Gründung von Siculiana geht unter der Baronie von Friedrich II. Chiaramonte auf das Jahr 1310 zurück. Einige Historiker (Cluverio, Santi Correnti, usw.) ver-binden die Stätte mit dem mythischen 'Camico' der Sikaner, auf deren Feste der berühmte Ar-chitekt Dädalus einen Palast für den sikanischen König Kokalos erbaute. Dieser Königspalast sah das Schauspiel des kühnen Tods von Minos, der aus seinem entfernten Reich in Kreta gekom-men war, um den flüchtigen Dädalus zu suchen.

www.siculianaonline.it

 

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