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RAVANUSA

Ravanusa
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Ravanusa erhebt sich zu Füßen des 'Monte Saraceno', eines geschichtsträchtigen Orts, der auch Symbol der Kleinstadt ist. Um zu den Ursprüngen von Ravanusa zurückzukehren, muss man um circa 3000 Jahre (10. Jahrh. v. Chr.) zurückgehen, als beim 'Monte Saraceno' zum ersten Mal die Sikaner erscheinen. Spuren dieser Ansiedlungen sind noch beim 'Monte Saraceno' und in den Fundstücken sichtbar, die beim Museum "Salvatore Lauricella" von Ravanusa aufbewahrt sind. Das sikanische Dorf wurde im 7. Jahrh. v. Chr. von den Fetischisten Sakon und Myllos hellenisiert, die dort eine Polis (Kakyron?) gründeten, um die Mündung des Flusses Salso in der Ebene abzusperren, die auch der Sitz von sogenannten 'xenoi' (Söldnertruppen) war. Die Römer lernten, das griechische Straßennetz zu nützen, um das Reich mit dem Getreide Siziliens zu versorgen und schufen weitläufigere Wegstrecken, zu denen auch die “Enna-Finziade” gehörte. Erst nach dem Jahr 800 erfuhr Ravanusa die Ansiedlung der Berber, die bis 1086 andauerte. Damals eroberte Graf Roger, der Normanne, den Ort und schenkte ihm seinem Cousin Salvatore Palmeri, der ihm während der Kriegszeit zur Seite gestanden war. Nun gab es eine lange Abfolge von Baronien, die bis zum Jahr 1812 andauerte, (als das Feudalrecht abgeschafft wurde), bei dem die Barone Bonanno den meisten Platz belegten. Den Bonanno ist der Bau verschiedener Häuser und Monumente zu verdanken.  Allerdings steht die Geschichte von Ravanusa in unserer Zeit auch mit den Schwefelminen in Verbindung, die wirtschaftliche Entwicklung, aber auch viel Leid mit sich brachten.

 

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