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MONTEDORO

Montedoro
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Im Jahr 1635 erbittet und erhält Don Diego Aragona Tagliavia Cortez, der Herzog von Terranova, die “licentia populandi”, d. h. er wird autorisiert, einen neuen Ort in seinen Besitztümern der “Balatazza” für die Kultivierung und Bevölkerung der Landstriche um den dort vorhandenen Gutshof zu gründen. Montedoro ist im Jahr 1650 eine sehr ärmliche Ansiedlung, mit gerade einmal 78 Häusern und 280 Bewohnern. Doch dank der Aussicht auf Erbpacht, die Pacht der zu bearbeitenden Böden, hat sich die Bevölkerung 1715 vervierfacht, um im Jahr 1852 acht Mal so viele Bewohner zu zählen. Das anfangs aus sehr armen Häusern und Ställen bestehende Dorf wird durch die Öffnung der Bergwerke zu einem Arbeiterort. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts trägt die Armut den Namen "Schwefel" und dauert zumindest bis zum Ersten Weltkrieg an. In jener Zeit entstehen neue Straßen, eine Schule und es gibt Trinkwasser. Während des Faschismus verbessern oder verschlechtern sich die Bedingungen der armen Minenarbeiter nicht, weil sie auch durch die bisherigen Erfahrungen des Orts nicht so leicht noch schlechter werden konnten. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor der kleine Ort ein Drittel seiner Bewohner, die durch Emigration nach anderen Gelegenheiten suchten. Nun kam es auch zur Aufgabe der Bergbautätigkeiten. Heute hat sich der Ort mit einem sehr hohen Durchschnittsalter vorrangig auf den Dienstleistungsbereich spezialisiert. Sicherlich war die Entscheidung für das 'Museo della Zolfara', das der Schwefelmine gewidmete Museum, und die Sternwarte richtig, weil sie zwei Besonderheiten des gesamten Distrikts sind.

 

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