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CIANCIANA

Cianciana
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Der Ort Cianciana ist, mit seinen 3.500 Einwohnern, von den Sicani-Bergen umgeben und in das grüne Tal des Flusses Platani eingehüllt. Allein mit seinen Mineralvorkommen war er einst einer der größten Schwefelhersteller Italiens. Die besondere sechseckige, kristalline Form des Schwefels, der im Cianciana-Gebiet extrahiert wurde, hat daraus eine wahre Attraktion gemacht und war also nicht nur eine wirtschaftliche Ressource: Man kann die Schwefelkristalle von Cianciana in den weltgrößten Naturkundemuseen von London bis nach Bern, von Mailand bis nach Washington finden. In Wirklichkeit beginnt Cianciana's Geschichte nicht mit Schwefel, sondern mit Salz. Es scheint, dass sogar die Bewohner Kretas schon im zweiten Jahrtausend vor Christus über den Halykos (den heutigen Platani) flussaufwärts fuhren, um sich zu einer alten Saline zu begeben, die später "Chiancana" benannt wurde. Nach ihnen benutzen einige Jahrhunderte lang auch Griechen, Römer und Araber das Salz dieses Gebiets. (Vor allem die Araber entpuppten sich als geschickte Salzhändler). In der modernen und mittelalterlichen Zeit war die lokale Wirtschaft in der Tat, auch dank der verschiedenen Wasserquellen im Tal des Flusses Platani, hauptsächlich dem Bauerntum gewidmet. Der Abbau der Schwefelvorkommen, die in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts entdeckt wurden, revolutionierte die wirtschaftliche und soziale Lage der Bewohner von Cianciana, und verursachte ein bedeutendes Bevölkerungswachstum. Doch neben dem wirtschaftlichen Wohlstand brachten die Minen auch Leiden und Tod. Diese Geschichten leben heute in den Erzählungen der Bewohner und in den Überresten einiger Minen, wie denen von ‚Grotticelli‘ und ‚Falconera‘, weiter. Abgesehen von diesem historischen und kulturellen Erbe, das die Reisenden erwartet, die die Kultur der Schwefelminen aus nächster Nähe erleben wollen, bietet Cianciana eine einzigartige Natur voller Charme. Dies ist vor allem dem Platani-Fluss, der Nekropole ‚Millaga‘, den faszinierenden ‚Maccalube di Bissana‘ und den geheimnisvollen Grotten von ‚Monte Cavallo‘ zu verdanken: Ein unbezahlbarer Schatz, der nur darauf wartet, entdeckt zu werden.

 

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